Freitag, 6. Januar 2017

Auf ein spannendes Jahr

Vorab – Happy new Year 2017

Da ist ja doch mehr Zeit ins Land gegangen, als ich gedacht habe. 3 Monate – wahnsinn, daran sieht man mal wieder, wie sehr die Zeit rennt.

Was ist also seit dem letzten Post passiert?!:

Am 13.10.2016 schien bereits alles so, dass die vorgegebene Zahlungsfrist nicht eingehalten werden kann. Und so war es schließlich auch. Dies teilten wir dem Verkäufer kurzerhand mit, was blieb uns auch anderes übrig? Wir hatten uns also schon damit abgefunden, Verzugszinsen zahlen zu müssen, bis der Verkäufer uns anrief und mitteilte, dass diese nicht fällig werden. Wir hätten ja den Kaufvertrag unterschrieben und er vertraut uns auch soweit, dass das Geld gezahlt werde. Alles halb so schlimm und uns fiel ein Stein vom Herzen. Seit der Zahlung des Grundstücks ist, bis auf eine Rechnung nach der Anderen, die uns erreicht, nicht allzuviel passiert. Aber aufgrund der Wetterlage war das nicht anders zu erwarten.

Ein Highlight gibt es aber noch zu berichten:

Im letzten Jahr hatten wir uns bereits Küchen angeschaut, um zu gucken, in was für eine Richtung es gehen soll. Lange brauchten wir auch nicht, da hatten wir unseren Favoriten gefunden. Ein Mitarbeiter teilte uns mit, dass es zwischen den Feiertagen noch einmal eine Rabattaktion gebe, welche sich lohnen könnte.

So haben wir dann am 29.12.2016 einen Termin mit dem Küchenstudio unseres Vertrauens vereinbart. Bereits vorher hatten wir beschlossen, nicht unser gesamtes eingeplantes Budget bekannt zu geben. Bekanntlich wird dieses dann ja gänzlich ausgeschöpft. Wir wurden also von einer netten Verkäuferin in Empfang genommen, mit der wir über unsere Vorstellungen und Wünsche gesprochen haben. Wir haben zunächst auch keine Wünsche offen lassen wollen, sondern uns am Ende, nachdem der Preis stand, evtl. entscheiden wollen, ob einige Wünsche gestrichen werden müssen.  Nachdem die Küche also nach unseren Vorstellungen geplant war, teilt uns die Dame den Gesamtpreis mit, der zwar über dem ihr gegenüber geäußerten Höchstpreis, aber unter unserem tatsächlichen Budget lag. Insgeheim freuten wir uns also darüber, dass wir doch sparsamer waren, als gedacht. Aber eine Küche wird schließlich nicht ohne Verhandlung gekauft und so einigten wir uns am Ende auf einen nochmal günstigeren Preis. Dazu kamen noch ein hochwertiges Topfset, was wir eh hätten kaufen müssen, da wir derzeit nicht über ein Induktionskochfeld verfügen und andere Beschläge in der gesamten Küche. Ich denke, dass sowohl das Küchenstudio  als auch wir damit alles richtig gemacht haben. Hinter der Traumküche auf der Liste kann also ein Häckchen gemacht werden! Juhuu...!

Nun warten wir diese Woche noch auf einen Anruf der Baufirma, um zu besprechen wann es denn losgehen kann. Wir sind gespannt und freuen uns riesig auf ein spannendes Jahr 2017!

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Die Zeit rennt... *Finanzierungsdruck*

Über einen Monat ist der letzte Post nun schon her und besonders viel hat sich noch nicht getan. Die Schwierigkeiten und der Zeitdruck um die Finanzierung nehmen nicht ab. Vor einem Monat waren wir noch guter Dinge, dass der Zahlungstermin zum 30.10. ganz locker eingehalten werden kann, nun ist bereits der 13.10. und die Auszahlung des Darlehens noch nicht in Sicht. Denn wie sollte es sein, es fehlten immer mal wieder Kleinigkeiten, die ersteinmal beantragt werden mussten, um sie dann einzureichen. Und so zog sich alles wie Kaugummi, so dass wir erst vergangenen Montag die Bestätigung unseres Kreditberaters bekamen: Die Finanzierung ist durch - juhuuu... Eine Last weniger (hätte uns auch nicht mehr schockiert, wenn auch das etwas problematisch geworden wäre).

Wir sollten nun also noch einmal einen Haufen an Unterlagen unterschreiben und an die IB SH schicken (das andere Kreditinstitut ist doch um einiges einfacher zufrieden zu stellen). Die Unterlagen zur Eintragung der Grundschuld haben wir noch am gleichen Tag zu unserem Notar gebracht und dort auch gleich einen Termin für Freitag vereinbart. Alle weiteren Unterlagen sind ebenfalls gestern in die Post gegangen, so dass ich guter Dinge war, dass alles klappen wird (Auf dem Schreiben der IB SH stand, dass die Unterlagen vollständig 10 Tage vor Auszahlung des Darlehens vorliegen müssen).

Heute plagte mich irgendwie so ein ungutes Gefühl (kann auch an der Erkältung gelegen haben), aber ich musste die IB SH anrufen, um nachzufragen ob denn noch Unterlagen fehlen würden. Jaaaa... und da hatte ich eine ganz besonders freundliche Dame am Telefon, die mir mitteilte, dass ja eigentlich noch gar nichts an Unterlagen da sei (natürlich nicht, die Unterlagen gehen ja auch erst heute ein). Ein paar Sachen zählte sie mir noch auf, die dennoch fehlen würden. Auf Nachfrage, ob wir noch eine Auflistung mit den fehlenden Sachen bekommen würden, fing sie an zu lachen und sagte mir, dass wir doch schließlich eine Liste bekommen haben, wo alles draufsteht. Ich solle mir das selbst raussuchen, eine seperate Liste gäbe es nicht. Und überhaupt, die Auszahlung zum 30.10. ist eh nicht schaffbar - da hab ich erstmal doof geguckt.

So richtig habe ich noch keinen Plan B, falls es mit der pünktlichen Auszahlung (wir haben ja noch das andere Kreditinstitut im Ärmel) nicht klappt, im "worst case" werden wir wohl Verzugszinsen zahlen müssen. Ein weiteres Mal den Zahlungstermin aufschieben ist zumindest nicht möglich.

Was für ein Start in den Tag...

Sonntag, 14. August 2016

Notartermin mit Schrecksekunde

Es gibt einige Neuigkeiten zu berichten und weil ich nicht für jede Kleinigkeit einen neuen Artikel erstellen möchte, habe ich die Kleinigkeiten gesammelt, um heute von den Fortschritten zu berichten!


Das Problem mit dem Kfw-Antrag war durch das Verschieben der Zahlungsfrist ja erledigt. So warteten wir also darauf, dass der Architekt aus dem Urlaub kommt, um einen Termin für die Planung zu vereinbaren. Das war dann Mittwoch auch so weit. Gute zwei Stunden haben wir also verbracht zu messen, planen und zu besprechen. Größere Probleme sind bis jetzt noch nicht aufgetreten und wir wünschen, dass das auch so bleibt. Nun hoffen wir, dass der Architekt schnell arbeitet, damit die Zeichnungen zum Energieberater gehen können, damit dieser dann den Kfw-Antrag stellen kann und das gesamte Paket endlich bei der Bank eingereicht werden kann.


Ein weiterer Termin stand am letzten Freitag an: Wir haben den Vertrag für Grundstück unterschrieben - juhuuu!!!


Auf dem Weg zum Notar jedoch, standen unsere beiden Herzen jedoch kurzzeitig still.
Folgendes ist passiert:


Ungefähr eine halbe Stunde vor dem Notartermin (wir waren bereits auf dem Weg dorthin), fragte meine bessere Hälfte mich, ob ich noch einmal auf dem B-Plan gucken könne, welche Grundflächenzahl dort vorgeschrieben ist. Also ein kurzer Blick ins Handy und gesehen, dass die GRZ mit 0,2 vorgeschrieben war (Die Grundflächenzahl gibt den Flächenanteil eines Baugrundstückes an, der überbaut werden darf - ich komme gleich nocheinmal darauf zu sprechen).


Nun gut, kurz gegoogelt, was das für uns in der Praxis heißt.
Ich rechnete also schnell Wohnfläche : Grundstück = > 0,2 GRZ!!! Also zu viel... und das Carport würde sogar noch obendrauf kommen. In der Umsetzung hieße das, unser Haus in der geplanten Größe kann nicht auf diesem Grundstück gebaut werden. Und nicht n
ur das unser Haus nicht ginge, es hätte auch ein deutlich kleineres Haus dort gebaut werden müssen, als es von uns vorgesehen war (zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns schon auf dem Parkplatz des Notars!)


Innerhalb von 5 Minuten mussten wir nun also entscheiden was zu tun ist. Vertrag für das Grundstück unterschreiben? Vertrag nicht unterschreiben? Aber was sollten wir dann dem Notar und dem Verkäufer sagen?! Erstmal bei unserem privaten "Bauleiter" nachzufragen, schien uns am Sinnvollsten. Und nachdem dort Unklarheiten beseitigt wurden, war klar: wir haben die GRZ völlig falsch berechnet. Es geht dabei nämlich nicht um die Wohn- sondern um die Grundfläche des Hauses (wie das Wort ja auch sagt). Und die Grundfläche + Carport überschreiten die vorgegebenen 0,2 nicht. Den Findling, der uns da vom Herzen fiel, hat man wohl mehrere Kilometer gehört.


Also konnten wir in aller Ruhe den Vertrag unterschreiben und waren froh, dass das Grundstück nun in trockenen Tüchern ist!

Und nun ist Grundstück Nr.9 verkauft 😆








Donnerstag, 21. Juli 2016

Einfach wäre ja auch langweilig...

... was ist also in letzter Zeit passiert?! Ich hatte ja bereits von der Problematik mit dem KfW-Antrag berichtet. Zu diesem Zeitpunkt war uns aber noch gar nicht bewusst, WAS für eine Problematik das darstellt. Eigentlich hatten wir lediglich mit Mehrkosten gerechnet, die da auf uns zukommen - das wäre das kleinste Übel gewesen.

Economy Haus teilte uns nämlich mit, dass der Energieberater die Onlinestätigung zum Kreditantrag nur ausfüllen kann, wenn er umfangreiche und vollständigte Zeichnungen unserer Hauses vorliegen hat. Ansonsten werden wir da gar nichts. Da wir bereits Anfang Juni das Angebot von Economy erhalten hatten und eigentlich lange genug Zeit gewesen wäre diese schon zu erstellen, waren wir etwas bedient. Economy Haus hatte nämlich zu diesem Zeitpunkt nichts davon erwähnt, obwohl klar war, dass wir ein Kfw55-Haus bauen, um die Förderung der IB-SH zu erhalten. Wir fragten also nach, wie lange es denn dauert, eine solche Zeichnung zu fertigen und siehe da, 6-8 Wochen (!!!). Das stellte uns vor folgendes Problem:

Das Grundstück muss bis zum 31.08.2016 bezahlt werden - so war es auf dem vorgefertigten Kaufvertrag vermerkt. Wer auch nur einigermaßen mit Zahlen umgehen kann merkt gleich, dass das niemals zeitlich etwas wird, denn die Bank muss natürlich nach Einreichung der ganzen Kfw-Geschichte auch noch ihr GO geben - und die Mühlen mahlen langsam...

Also kurz mal den Schock verdaut und überlegt was wir nun machen (ja, es waren drei stressige Tage - aber es hat auch keiner gesagt, dass ein Hausbau stressfrei ist). Die Überlegung bzw. die Idee unseres Finanzberaters war es, erst das Grundstück zu finanzieren (dafür ist der Kfw-Antrag ja nicht von Nöten) und anschließend umschulden und den Rest finanzieren, wenn es soweit ist.

Das hörte sich im ersten Moment auch alles toll an, zumindest wenn man das Kleingedruckte nicht beachtet, denn:

Eine Finanzierung des Grundstückes, bedeutet ebenfalls Eintragung der Grundschuld = Notarkosten von nicht geringer Höhe. Anschließend Löschung der Grundschuld, umschulden und neue Grundschuld eintragen über die Gesamtfinanzierung = noch mehr Notarkosten. Wie man es gedreht und gewendet hat, es wären erhebliche Mehrkosten und auch ein erheblicher Mehraufwand entstanden. Das Ganze muss doch auch irgendwie einfacher gehen, dachten wir uns.

Nun ja, ein Anruf bei dem Verkäufer des Grundstückes brachte Licht ins Dunkel. Und manchmal muss man gar nicht so weit denken, denn es ist vielleicht einfacher als man denkt. Der Verkäufer hat sich darauf eingelassen, dass die Zahlung des Grundstücks auf den 15.10.2016 verschoben wird, so dass wir ausreichend Zeit haben und der Gesamtfinanzierung nichts im Wege steht.

Also einmal tief durchatmen und weiter gehts mit dem Projekt.

F&S

Mittwoch, 13. Juli 2016

Es geht langsam weiter...

Da wir uns hier ja schon lange nicht mehr zu Wort gemeldet haben, ein kurzes Update von uns und der Planung:

Im Moment sind wir gerade dabei alle Unterlagen für die Bank zusammenzusammeln und das sind nicht gerade wenig. Gestern fiel uns dann auf, dass wir eine Kfw-Onlinebestätigung benötigen. Diese sollten wir bei unserem Bauträger bzw. Energieberater erhalten. Da wir keinen Energieberater haben, haben wir uns dann heute nochmal beim Bauträger erkundigt. Dieser teilte uns dann mit, dass dies durch sie nicht möglich sei und ein externes Unternehmen die Bestätigung durchführen müsse. Warum auch einfach wenn es kompliziert geht?! Externes Unternehmen bedeutet in der Regel ja auch externe Kosten und weil der Mensch von heute nicht abwarten kann, haben wir fix mal gegoogelt, was denn für externe Kosten auf uns zukommen könnten. Eine kurze Recherche durch Erfahrungsberichte ergab dann, dass der Durchschnitt ca. 400 Euro gezahlt hat. Nur für das Ausfüllen dieser Bestätigung. Wir sind letztendlich aber gespannt, was es denn zum Schluss wirklich für Kosten sind, aber so hat man zumindest einen Anhaltspunkt und einen ersten Punkt auf der Liste der "nicht bedachten bzw. nicht eingeplanten Mehrkosten". Ich denke das die Liste am Ende doch einem Flipchart gleichen könnte - hoffe es aber nicht :)

Außerdem haben wir gestern den Entwurf des Kaufvertrages für das Grundstück erhalten. Nach einer gesetzlichen Frist von 2 Wochen, kann danach ein Termin vereinbart und unterschrieben werden. In der Hoffnung die Bank lässt sich mit allem nicht besonders viel Zeit und wir bekommen schnell das GO!

Ansonsten sind wir fleißig dabei zu gucken, zu planen und noch mehr zu gucken. Bei dem Norddeutschen Sommer ist man aber in Baumärkten etc. wohl auch besser aufgehoben, als am Strand.

Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden!

F & S

Freitag, 17. Juni 2016

Das Angebot ist da!!!!

Hurra es gibt endlich wieder Neuigkeiten zu berichten :)


Heute haben wir von Economy Haus -eine Woche früher als gedacht- das Angebot bekommen und siehe da, es passt kostentechnisch alles so, wie wir uns das vorstellen. Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu ändern, aber alles in allem sieht das schon sehr gut aus.


Zum Lesen des Angebots benötigt man zwar ein halbes Architekturstudium, aber Google sei Dank, konnten wir alle Unklarheiten beseitigen. Nun müssen nur noch die Änderungen abschließend bearbeitet werden und dann können wir zur Bank. In der Hoffnung, dass die genauso mitspielen, wie wir uns das vorstellen. Bisher klappt alles reibungslos, wenn das alles so schnell weiter geht, wie es angefangen hat, können wir doch noch dieses Jahr anfangen zu bauen. 🙈 Aber erstmal abwarten. Die Amtsgänge und alles was Zeit in Anspruch nimmt, kommt ja erst noch.


Dennoch, und obwohl alles noch lange lange dauert, macht es schon Spaß sich zu überlegen, wo denn was hinkommt und wie alles am Ende aussehen soll.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende 😊



Dienstag, 7. Juni 2016

Wie alles begann...

... Das ein Häuschen etwas schöneres ist, als eine Mietwohnung sieht wahrscheinlich die Mehrheit so. Wir eben auch und so stand für uns Anfang des Jahres fest, dass man den Haus- und Grundstücksmarkt ja mal im Auge behalten könnte.

Und weil man im Urlaub besonders viel Zeit hat, macht man ja auch so die eine oder andere Überlandfahrt mit dem Auto und sieht auch die ein oder anderen Baugrundstücke. So kam es dann auch, das wir ein hübsches Fleckchen in dem ruhigen Reinsbek  (der ein oder andere aus der Gegend kann vielleicht etwas damit anfangen) entdeckt haben. 

Kurz besprochen und zwei, drei weitere Besuche des Grundstücks später, war für uns klar, dass es dieses Grundstück werden sollte. Also das, neben dem finanziellen Wichtigste: erstmal das Grundstück, sofern noch frei, reservieren. 

Gesagt - getan: Das Grundstück ist reserviert und die Planung kann beginnen. 

Da wir schon ein Beratungsgespäch bezüglich der Finanzierung hatten, war für uns klar, dass ein KfW 55 Haus gebaut werden muss. Nach Durchsicht mehrerer Kataloge und Planung von Grundrissen (was man nicht alles beachten muss) haben wir uns auch für ein schönes Häuschen entschieden (nun muss nur noch der Preis mit den finanziellen Möglichkeiten übereinstimmen). 🙈

Zur Planung unseres Traumhauses (und auch um einen Anhaltspunkt zu den Kosten zu haben) hatten wir heute einen Termin bei Economy Haus. In 2 Wochen wissen wir also, ob unsere Vorstellungen realisierbar sind oder ob wir kleinere Brötchen (oder in dem Fall Häusschen) backen müssen. 

Es bleibt also spannend :) 

S&F